Billiglinien treiben Verkehrsaufkommen an
DFS rechnet mit Plus im Flugverkehr

Der Flugverkehr in Deutschland entwickelt sich nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) trotz des Irak-Krieges und der Reise-Zurückhaltung wegen der Lungenkrankheit SARS besser als erwartet.

Reuters FRANKFURT/M. "Bis Ostern gab es, im Vergleich zum Vorjahr, einen Verkehrsanstieg von durchschnittlich 2,7 Prozent", sagte der DFS-Geschäftsführer für Betriebsdienste, Ralph Riedle, am Freitag in Frankfurt. Für das laufende Jahr rechne er mit einem Plus beim Flugaufkommen zwischen Null und drei Prozent.

Verantwortlich dafür sei vor allem das Wachstum der Billigfluglinien, die der allgemeinen Luftfahrtkrise trotzten, während die großen nationalen Fluggesellschaften unter Passagierschwund litten und Flugzeuge stilllegen müssten. Zudem sei trotz des Irak-Krieges das Flugaufkommen nicht drastisch zurückgegangen.

Zuletzt hatte die DFS mit einem Einbruch des Flugverkehrs um elf Prozent im laufenden Jahr gerechnet. Sie war dabei von einem langen Irak-Krieg ausgegangen. "Es ist nicht zu erwarten, dass dieses Szenario eintritt", sagte Riedle am Freitag. Der Flugverkehr habe sich damit anders entwickelt, als prognostiziert. Ein Risiko sei allerdings weiter die Ausbreitung von SARS, deren Auswirkungen auf den Verkehr nach Asien für die kommenden Monate noch nicht abzuschätzen sei.

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