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Bin Laden-Anhänger zum Tode verurteilt

dpa AMMAN. Acht mutmaßliche Anhänger des arabischen Terroristenchefs Osama bin Laden sind am Montag in Jordanien zum Tode verurteilt worden. Das Staatssicherheitsgericht in Amman verurteilte sechs der acht Männer in Abwesenheit. Die beiden anderen sitzen in Jordanien in Haft. Die Anklage hatte den Männern unter anderem die Planung von Terroranschlägen, illegalen Waffenbesitz und die Zugehörigkeit zu der verbotenen radikal-islamischen Organisation Al Qaeda vorgeworfen, eine Gruppierung, die bin Laden zugerechnet wird.

Westliche Geheimdienste sehen den saudischen Multimillionär als Hintermann einer ganzen Reihe von Attentaten. Bin Ladens «Islamische Front» hat sich indirekt zu den Bombenanschlägen auf die US- Botschaften in Kenia und Tansania bekannt, bei denen 1998 etwa 250 Menschen ums Leben kamen. Der Terroristenchef soll sich im südlichen Afghanistan versteckt halten.

In dem mehrmonatigen Prozess in Amman waren 28 Männer angeklagt. Vierzehn erhielten Haftstrafen von sieben bis 15 Jahren. Sechs andere wurden freigesprochen.

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