Biodata setzt Abwärtstrend fort
Neuer Markt startet etwas schwächer

Der Neue Markt ist schwächer in den Donnerstagshandel gegangen. Kurz nach Börsenstart büßte der Auswahl-Index Nemax 50 1,15 % auf 743,60 Punkte ein. Der marktbreitere Nemax All Share verlor 0,54 % auf 808,66 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. "Ich erwarte heute relativ wenig Veränderung", sagte ein Händler. Die Verluste an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq hätten bereits am Vorabend auf den Neuen Markt gedrückt. "Bis sie eröffnet, wird es wohl ruhig sein", sagte er. "Wenn sich allerdings im Nasdaq-Future oder im Nemax-50-Future etwas Größeres tut, dann könnten wir auch größere Bewegungen in der Kasse sehen."

Am Vortag hatten negative Analystenkommentare zum weltgrößten Chiphersteller Intel den Nasdaq im Minus schließen lassen. Vor allem Chipwerte gerieten ins Trudeln. Der Nasdaq Composite-Index verlor 2,50 % auf 1 464,04 Punkte. Der Blue-Chip-Index Nasdaq 100 sank um 1,32 % auf 1 172,11 Zähler.

Im Nemax 50 fanden sich die Aktien der Biodata Information Technology AG gleich nach Handelsbeginn erneut unter den Schlusslichtern wieder. Sie verloren 4,62 Prozent auf 5,58 Euro. Am Vortag waren die Papiere des Sicherheitssoftware-Unternehmens als letzte aus dem Rennen gegangen. An die Index-Spitze setzten sich die Anteilsscheine des Breitbandtelekommunikations-Unternehmens Primacom , die 4,81 Prozent auf 2,83 Euro zulegten.

Im Nemax All Share punktete die W.E.T. Automotive Systems AG . Die Aktien des nach eigenen Angaben führenden Herstellers von Autoheizungen kletterten um 11,51 Prozent auf 31,00 Euro. Das Unternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, im Geschäftsjahr 2000/01 den Konzernüberschuss um 57,6 Prozent auf 20,8 Mill. DM gesteigert zu haben. Der Umsatz sei um 16,5 Prozent auf 253 Mill. DM gewachsen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Auto-Zulieferer einen Umsatz von 292 Mio. DM.

Die Papiere der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG stiegen um 7,50 Prozent auf 14,62 Euro. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, den nicht-strategischen Teil ihrer Medizinrobotersparte verkauft zu haben, der in der Jojumarie Intelligente Instrumente GmbH konzentriert war. Dadurch seien planmäßige Buchgewinne in Höhe von etwa 250 000 Euro realisiert worden. Außerdem kündigte das Unternehmen angesichts des "historischen Kurstiefstandes" an, eigene Aktien zurückzukaufen.

Verluste erlitten die Aktien der Travel 24.com AG , die 5,00 Prozent auf 0,57 Euro sanken. Das Internet-Reiseportal hatte vor Börsenstart seine Prognosen für Umsatz und Betriebsergebnis in diesem Jahr gesenkt. Grund seien Restrukturierungsmaßnahmen sowie Einbußen nach den Terroranschlägen in den USA.

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