Bioprodukte laut "Ökotest" vergleichsweise sicher
"Gütesiegel" bieten kaum Sicherheit vor BSE

dpa FRANKFURT/MAIN. Das Magazin "Öko-Test" rät angesichts der BSE-Seuche zu Vorsicht bei Gütesiegeln für Fleisch. Elf von 70 getesteten Zertifikaten haben laut "Öko-Test" bis vor kurzem erlaubt, das Tiermehl in die Futtertröge von Geflügel und Schweinen gelangt. Darunter war auch das bekannte Gütesiegel der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), wie das Magazin am Montag berichtete. Tiermehl wird für die Ausbreitung der Rinderseuche BSE verantwortlich gemacht.

"100-prozentig sicher" fanden die Verbraucherschützer letztlich nur Fleisch vom Biobauern sowie Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Hierfür stünden zum Beispiel Siegel wie "Bioland", "Füllhorn" oder "demeter". Diese Marken hätten Tiermehl noch nie erlaubt. Zudem seien 39 Siegel für konventionelles Fleisch seit längerem über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus gegangen. Bereits vor dem generellen Verbot von Tiermehl verfütterten die Betriebe kein Tiermehl mehr an Schweine und Geflügel.

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