Biotechnologie
Genmab A/S will im Oktober an den Neuen Markt

Reuters KOPENHAGEN. Das dänische Biotech-Unternehmen Genmab A/S strebt im Oktober an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse und will sich zeitgleich auch an der Kopenhagener Börse listen lassen. Wie das Unternehmen am Montag in Kopenhagen bekannt gab, wird das Konsortium von der Investmentbank UBS Warburg angeführt, weitere Begleiter sind die dänische Carnegie Bank und die Commerzbank.

Das Anfang 1999 gegründete Biotech-Unternehmen setzt nach eigenen Angaben transgene Maustechnologie ein, um menschliche Antikörper zur Behandlung einer Reihe lebensbedrohender und schwächender Krankheiten zu gewinnen. Diese Wirkstoffe ließen sich schneller und kostengünstiger entwickeln als die herkömmlichen Arzneimittel, teilte Genmab A/S weiter mit. Zur Zeit seien vier Wirkstoffe in der Entwicklung, darunter drei Krebsarzneimittel. "Ich rechne aber nicht damit, dass wir vor 2004 Produkte verkaufen können", sagte Lisa Drakeman, Vorstandsvorsitzende von Genmab A/S, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben bislang rund 60 Mill. $ Kapital von Banken und privaten Investoren einsammeln. Zur Zeit seien 24 Mitarbeiter für Genmab A/S tätig, wobei sich die Zahl bis zum Jahresende auf 40 erhöhen soll, betonte Drakeman.

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