Biotechnologieunternehmen unter Druck
Medigene erwartet höhere Verluste

Das Biotechnologieunternehmen Medigene rechnet im laufenden Jahr wegen Verzögerungen bei der Vermarktung eines Medikaments mit einem höheren Verlust als bislang angenommen.

HB/dpa MARTINSRIED. Anders als erwartet könnten in diesem Jahr keine Zahlungen aus einem Vermarktungsvertrag mit Pharma-Firmen für das Prostatakrebsmedikament Leuprogel realisiert werden, teilte Medigene am Mittwoch in Martinsried bei München mit. Der Fehlbetrag werde daher bei rund 40 Millionen Euro liegen und damit fünf Millionen Euro höher als zuletzt angekündigt ausfallen.

Damit stockte Medigene seine Verlustprognose zum zweiten Mal auf. Mitte des Jahres war der Konzern von einem Fehlbetrag zwischen 25 und 35 Millionen Euro ausgegangen. In den ersten neun Monaten sei der Verlust im operativen Geschäft um mehr als 10 Millionen Euro auf 30,6 Millionen Euro gestiegen. Die im Nemax-50 notierte Aktie verlor am Mittwoch zeitweise mehr als fünf Prozent auf vier Euro.

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