Bis 2007 sollen 23 Millionen Menschen WLAN nutzen
WLAN-Technik macht UMTS Konkurrenz

Der mobilen Übertragungstechnik via UMTS und WLAN gehört die Zukunft. Die Ergebnisse der Cebit in Hannover, die Erwartungen der Hersteller an die zukünftige Entwicklung in der mobilen Kommunikation und der immer zügigere Ausbau von WLAN-Funknetzwerken tragen dem Rechnung.

DÜSSELDORF. Deutschland- und europaweit werden in Ballungsräumen zunehmend sogenannte Hotzones aufgebaut. Das sind Bereiche, in denen eine drahtlose Einwahl in das Internet angeboten wird. Die Hotzones setzen sich aus mehreren überlappenden Einwählpunkten oder "Hotspots" zusammen. An diesen Hotspots kann sich der Nutzer mit seinem Laptop oder PDA in Bahnhöfen, Cafés, Hotels oder Flughäfen ins Internet einwählen.

Hersteller und Anbieter widmen sich mittlerweile - neben UMTS - verstärkt der WLAN-Technik. Selbst die führenden Mobilfunkunternehmen wie T-Mobile und Vodafone, die ihre UMTS-Netzes aufbauen, verwenden zusätzliche Ressourcen auf den Aufbau dieser lokalen Funknetzwerke. Die IT-Branche setzt bei der Entwicklung des Mobilfunkmarktes große Hoffnungen auf diese Technologie: Das Marktforschungsunternehmen Gartner bescheinigt dem kabellosen WLAN großes Wachstumspotenzial. Schon im Jahr 2002 seien die Ausgaben für WLAN den Angaben zufolge um 38 Prozent gestiegen. Für 2007 sagt das Gartner sogar 23 Millionen Nutzer von WLAN-Hotspots voraus.

Auf dem Gartner-Symposium, das im März in Florenz stattfand, betonten die Marktforscher allerdings, dass "es keine Technologie gibt, die alle Bedürfnisse von Unternehmen befriedigen kann". Firmen, die eine drahtlose Vernetzung anstreben, sollten deshalb mehrere Standards wie zum Beispiel WLAN , GPRS, UMTS und Bluetooth unterstützen.

Was es mit der WLAN-Technik auf sich hat, welche Standards es gibt und wo die Vor- und Nachteile eines WLAN liegen, lesen Sie in den nebenstehenden Beiträgen.

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