Bis auf weiteres
Vivendi verbannt US-Computerspiele vom deutschen Markt

Gewalt darstellende Videospiele will der Medienkonzern Vivendi Universal in Deutschland nicht mehr vertreiben. Bis auf weiteres sollen keine amerikanischen Versionen solcher Spiele auf den Markt gebracht werden, teilte die deutsche Tochter des französischen Unternehmens, Interactive Deutschland, am Mittwoch in Langen mit.

dpa LANGEN. Künftig wolle man sich in Deutschland auf die Entwicklung von Spielen konzentrieren, die sowohl bei Kindern als auch Pädagogen eine breite Akzeptanz finden. Mit diesem Schritt wolle das Unternehmen die aktuelle Diskussion um Gewalt in Computerspielen in "konstruktive Bahnen" lenken, sagte Geschäftsführer Stefan Nußbaum.

In den US-Versionen vieler Videospielen werden bestimmte Szenen häufig deutlich blutiger und "lebensechter" als in den deutschen Versionen gezeigt. Auch in den USA nicht beanstandete Symbole wie etwa Hakenkreuze werden in den für den deutschen Markt bestimmten Fassungen entfernt.

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