Bis Ende des Jahres abgeschlossen
Lucent kurz vor dem Verkauf von Nürnberger Werk

Der US-Telekomausrüster Lucent Technologies sieht nach eigenen Angaben gute Chancen, mit einem Verkauf seines Werkes in Nürnberg dessen drohende Schließung abzuwenden. Ein Vertrag solle bis Ende dieses Jahres unter Dach und Fach sein, sagte Lucent-Deutschland-Chef Hans Huber am Mittwochabend in Nürnberg.

Reuters NÜRNBERG. Alle 620 Arbeitsplätze in der Fabrik, die vor allem GSM-Basisstationen für den Mobilfunk herstellt, ließen sich aber vermutlich nicht erhalten. Lucent hatte sich ursprünglich bis Mitte November Zeit gegeben, um das Werk zu verkaufen. Die Gespräche hätten sich nach den Anschlägen in den USA und den damit verbundenen Reisebeschränkungen jedoch verzögert, hieß es.

Noch werde mit fünf Interessenten verhandelt, sagte Huber. Alle fünf seien Vertragszulieferer, bei denen Lucent künftig auch einkaufen wolle. Namen wollte der Geschäftsführer nicht nennen. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. Lucent hatte angekündigt, sich von allen eigenen Produktions-Standorten zu trennen. Sein Werk in Augsburg hatte das US-Unternehmen Ende Juli an den japanischen Zulieferer Furukawa Electric verkauft.

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