Bis Ende des Jahres in der Region Stuttgart
Daimler-Chrysler schafft 1 500 neue Arbeitsplätze

Wegen des großen Erfolges der Marke Mercedes gehe es in der Region Stuttgart "ordentlich weiter", sagte Vorstandschef Schrempp. Chrysler macht Daimler neue Sorgen Mercedes-Benz erwartet 2001 wieder ein Rekordjahr

dpa STUTTGART. Daimler-Chrysler wird nach den Worten von Vorstandschef Jürgen Schrempp bis Ende dieses Jahres rund 1 500 neue Arbeitsplätze in der Region Stuttgart schaffen. Dies gab Schrempp in Stuttgart bekannt. Beim "Treffpunkt Foyer" der "Stuttgarter Nachrichten" sagte der Daimler-Chrysler-Chef, wegen des großen Erfolges der Marke Mercedes gehe es in der Region Stuttgart "ordentlich weiter". Anfang des Jahres 2001 beschäftigte Daimler-Chrysler in Baden-Württemberg 113 000 Mitarbeiter. Ende des Jahres würden es 114 500 sein, sagte der Daimler-Chrysler-Chef.

Zur aktuellen Konjunkturlage meinte Schrempp, die Bundesregierung sollte unter anderem bei der Vorziehung der nächsten Stufe der Steuerreform aktiv werden. Er fügte allerdings hinzu, dass er gegen ein Konjunkturprogramm der Bundesregierung sei. Von der Mitte nächsten Jahres an sieht Schrempp wirtschaftlich wieder positive Signale für Deutschland. Schon vor dem 11. September, dem Tag des Terroranschlags in den USA, sei nicht alles gut gewesen. Schrempp sagte: "Leider haben die Terroristen die Welt getroffen in einer Zeit, wo wir schon Wachstumsschwierigkeiten hatten."

"Weltweit hervorragend aufgestellt"

Schrempp sieht den Stuttgarter Automobilkonzern durch die Fusion mit Chrysler und das starke Engagement bei Mitsubishi "weltweit hervorragend aufgestellt". Asien sei mit heute 27 % des Bruttosozialprodukts der Welt einer der steigendsten Märkte weltweit. "Wir haben eine Position in Asien, Amerika und Europa, um die uns künftig die Wettbewerber beneiden werden", sagte Schrempp. An dieser positiven Perspektive für Daimler-Chrysler sollten die Anleger das Unternehmen bewerten und sich nicht nur an Jahreszahlen orientieren.

Den Vorschlag, Mercedes - etwa wegen des Börsenkurses - aus dem Daimler-Chrysler-Konzern herauszunehmen und als eine eigene Aktiengesellschaft zu führen, nannte Schrempp "das dümmste, was man machen könnte". Nur durch die Integration der Marke Mercedes in den Gesamtkonzern könnten hervorragende Autos gebaut werden. Schrempp sagte: "Mercedes partizipiert vom ganzen Konzern."

Erneut bekannte sich Schrempp zu Stuttgart als Stammsitz des deutsch-amerikanischen Konzerns. Schrempp betonte: "Ein Unternehmen muss eine Wurzel haben. Und diese Heimat haben wir in Stuttgart."

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