Bis zu 10 000 DM Schulden sind nicht ungewöhnlich
Handy treibt junge Leute in die Schulden

Die Lust am Handy ist nach Informationen von Bistumszeitungen für viele Jugendliche der Einstieg in die Schuldenfalle. Immer häufiger gerieten junge Menschen in Geldnöte, weil sie ihre Handyrechnungen nicht bezahlen könnten, berichten acht katholische Bistumszeitungen (u.a. "Der Kirchenbote", Osnabrück) in ihren am Sonntag erscheinenden Ausgaben.

dpa OSNABRÜCK. Das Handy sei inzwischen der Einstiegsfaktor Nummer eins in eine Schuldnerkarriere, heißt es unter Berufung auf die Schuldnerberatung des Deutschen Caritasverbandes.

"Probleme macht uns vor allem, dass hier in frühen Jahren die Scham überwunden wird, Schulden zu haben", sagte ein Sprecher der Caritas-Schuldnerberatung der Redaktion. Auch der Berliner Schuldnerberater Peter Zwegat bestätigt diesen Trend: "Der Dispositionskredit als Einstieg in die Schuldenfalle ist längst abgelöst worden vom Handy". 10 000 DM Handyschulden seien nicht die Regel, aber auch nicht mehr die Ausnahme. Schon im Armutsbericht der Bundesregierung seien Telefonschulden als Ursache für Armut in Haushalten aufgeführt worden.

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