"Bis zu 10 Pfennig kann es noch nach unten gehen"
Autofahrer können sich auf sinkende Preise an Tankstellen freuen

Autofahrer können sich nach Experteneinschätzung auf weiter fallende Preise an den Zapfsäulen der Tankstellen freuen.

dpa-afx BERLIN. Schon jetzt sei Sprit vergleichsweise billig, sagte der Energieforscher vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), Klaus Matthies, der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). "Bis zu zehn Pfennig kann es aber noch nach unten gehen."

Es sei gut möglich, dass die Rohöl-Preise auch in den nächsten Wochen und Monaten nach unten gingen. "Vielleicht haben wir in nicht allzu großer Ferne wieder zehn Dollar pro Barrel erreicht", so der Experte.

Der Herausgeber des Energie Informationsdienstes (EID), Heino Elfert, rechnet nach dem Bericht "kurzfristig" mit einem Rückgang um drei bis vier Pfennig pro Liter. Laut ADAC koste ein Liter Super in Deutschland derzeit durchschnittlich 1,871 DM und der Liter Diesel 1,551 DM. Noch im September mussten Autofahrer pro Liter Super deutlich mehr als 2 DM bezahlen.

Über 30 Pfennig Preisunterschied beim Liter Kraftstoff

Voraussichtlich werde auch Heizöl billiger, habe Matthies gesagt. Deshalb sollten Hausbesitzer den Kauf oder Zukauf von Heizöl - wenn möglich - hinauszögern. Verantwortlich für den Preisrückgang sei nach Angaben der Experten neben dem ungebremsten Preisverfall auf den Rohöl-Märkten auch der scharfe Wettbewerb der Ölkonzerne und Tankstellenketten in Deutschland.

Nachdem es der OPEC und den Öl-Förderländern Russland, Mexiko und Norwegen bisher nicht gelungen war, sich über eine Förderkürzung zu einigen, lag der Durchschnittspreis für ein Barrel Öl (159 Liter) der wichtigsten OPEC-Sorten am Donnerstag nur noch bei etwas mehr als 16 Dollar. Angestrebt werde eine Spanne zwischen 22 und 28 Dollar je Barrel.

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