Bis zu 1 000 Situationen können dargestellt werden
Lufthansa und Uniklinik arbeiten zusammen an Simulator-Schulungen

Flugzeug-Simulatoren werden für die Sicherheit der Luftfahrt immer wichtiger. Rund 40 % aller Unfälle seien auf menschliches Versagen zurückzuführen, sagte Lufthansa-Flugkapitän Dieter Harms am Mittwoch auf dem Frankfurter Flughafen, wo eine Kooperation der Fluggesellschaft mit dem medizinischen Simulationszentrum der Universitätsklinik Mainz vorgestellt wurde.

dpa FRANKFURT/MAIN. .Daher sei es enorm wichtig, den Mitarbeitern beizubringen, wie sie sich in Notsituationen richtig verhalten. Entsprechende Simulatoren könnten heute bis zu 1 000 "abnorme Situationen" wie einen Triebwerksausfall oder ein Versagen der Hydraulik darstellen.

Die Lufthansa und die Mainzer Uniklinik arbeiten bei der Vermarktung von computer-basierten Schulungsprogrammen zusammen. Die Fluggesellschaft unterstützt den Betrieb des medizinischen Simulationszentrums mit jährlich 750 000 DM (rund 383 000 ?). Die Mediziner stärken das Know-how der Lufthansa Flight Training GmbH, die Übungsprogramme mit Simulatoren aller Art verkauft.

Das Mainzer Klinikum hat nach eigenen Angaben 1997 für 600 000 DM einen ersten Patientensimulator namens "Stan" gekauft und für 500 000 DM einen Übungs-Operationsraum eingerichtet. Weitere Geräte wie der Kinder-Simulator "Kenny" kamen im Laufe der Jahre hinzu. Die Lufthansa finanziert dem Zentrum nach eigenen Angaben 3,5 Stellen für den laufenden Betrieb. Dadurch habe das Kursangebot ausgeweitet werden können, erklärte Prof. Wolfgang Heinrichs. 2 000 Personen seien bisher geschult worden.

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