Bis zu 30 Tote
Neues Erdbeben in Afghanistan

Knapp drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben im Norden Afghanistans sind am Freitag bei einem neuen Beben bis zu 30 Menschen getötet worden.

dpa NEU DELHI/KABUL. Besonders betroffen von dem Beben der Stärke 5,8 auf der Richterskala waren zwei Dörfer 30 Kilometer südöstlich von Nahrin, der Stadt, die Ende März zerstört worden war. Damals waren in einer Serie von Erdbeben mehr als 800 Menschen ums Leben gekommen und mehrere zehntausend Menschen obdachlos geworden.

Im März hatte das schwerste Beben die Stärke 6,1 und spielte sich in nur zehn Kilometer Tiefe ab, während das jetzige Beben mit 33 Kilometern nach Angaben des US-Informationszentrums in Denver deutlich tiefer lag.

Rebecca Vetharaniam-Richards vom UN-Büro für humanitäre Hilfe (UNOCHA) in Kabul sagte, Notärzte seien schon in die Dörfer in der Provinz Baghlan unterwegs. Außerdem würden die Schäden von Hubschraubern aus erfasst.

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