Bis zu 334 000 Menschen wären von Gersters Plänen betroffen
Gerster-Pläne: Weniger Arbeitslosengeld ab 57

Von den Plänen des designierten Chefs der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Florian Gerster (SPD), für eine kürzere Zahlungsdauer von Arbeitslosengeld wären bis zu 343 000 Menschen betroffen.

dpa BERLIN/NÜRNBERG. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vom Donnerstag waren im Dezember vergangenen Jahres rund 343 600 Empfänger von Arbeitslosengeld 57 Jahre und älter. Von diesem Alter an ist es grundsätzlich möglich, bis zu 32 Monate Leistungen zu beziehen. Gleichzeitig wies die Sprecherin Medienberichte zurück, wonach die Zahl bei etwa 164 000 liege.

Gersters Vorstoß war auf scharfen Widerstand bei Gewerkschaften und auch in der SPD gestoßen. Er hatte vorgeschlagen, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes bei den mindestens 57-Jährigen von derzeit bis zu 32 Monaten schrittweise zu verringern.

Nach Angaben der Bundesanstalt haben nicht alle aus dieser Gruppe Anspruch auf die volle Bezugsdauer, weil sie vorher nicht mindestens fünf Jahre beschäftigt waren. Die genaue Zahl lasse sich aber nicht feststellen.

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