Bis zu 40 Prozent der Stellen könnten gestrichen werden
Bundesbank droht drastischer Personalabbau

Der Deutschen Bundesbank droht ein drastischer Personalabbau von bis zu 40 %.

ap FRANKFURT. Der von Bundesbank-Präsident Ernst Welteke veranschlagte Abbau von etwa zehn Prozent sei viel zu niedrig, berichtete die Börsen-Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Vielmehr müsse man von einer Stellenstreichung um 30 bis 40 % ausgehen. Damit könnte die Zahl der Beschäftigten von heute rund 16 000 auf 10 000 oder weniger sinken.

Die Bundesbank wollte den Bericht nicht kommentieren. Der genaue Umfang des Abbaus und dessen zeitlicher Rahmen hänge dem Vernehmen nach davon ab, wie die Bundesbank nach der geplanten Führungsstrukturreform ihre Aufgaben neu und effizient organisiere, berichtete die "Börsen-Zeitung" weiter. Den Angaben zufolge will sich der Finanzausschuss des Bundestages Ende November mit dem Reformgesetz befassen.

Nach Informationen des Blattes sind allein in allen unterstützenden Tätigkeiten - unter anderem Personal, Verwaltung, Controlling, Datenverarbeitung sowie Büro- und Botendienste 6 000 oder fast 40 % der Beschäftigten tätig. In der Bargeldverarbeitung seien 4 600 Mitarbeiter beschäftigt. Der dritte große Personalblock mit Rationalisierungspotenzial sei der unbare Zahlungsverkehr mit 1 200 Menschen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%