Bis zu 40 Prozent
Post erhöht Paketporto für einige Firmenkunden

Neben einer regelmäßigen jährlichen Preiserhöhung um drei bis vier Prozent hat die Post die Beförderungspreise bei den Geschäftskunden angehoben, die weniger Pakete verschickt hätten, als vertraglich festgelegt.

Reuters FRANKFURT. Die Deutsche Post hat das Paketporto für einige ihrer Firmenkunden um bis zu vierzig Prozent erhöht.

Neben einer regelmäßigen jährlichen Preiserhöhung um drei bis vier Prozent habe die Post die Beförderungspreise bei den Geschäftskunden angehoben, die weniger Pakete verschickt hätten, als vertraglich festgelegt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag: "Die Geschäftskundentarife sind mengengebunden." Den Kunden, die die vereinbarte Menge innerhalb eines Jahres nicht erfüllt hätten, habe man den bestehenden Vertrag gekündigt und ein neues, der tatsächlichen Beförderungsmenge angepasstes Angebot gemacht. Dieses Verfahren werde jedes Jahr angewandt, wenn klar sei, dass der Kunde die Vertragsmengen nicht eingehalten habe.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete am Freitag vorab aus seiner neuesten Ausgabe, dass die Post bei klein- und mittelständischen Betrieben die Preise für die Paketbeförderung um bis zu 40 % angehoben habe. Die Post-Sprecherin erklärte, diese Größenordnung treffe bei den Kunden zu, deren tatsächliche jährliche Paketbeförderung "weit" unter der vertraglich festgelegten Mindestzahl liege. "Die Zahl der betroffenen Kunden liegt im einstelligen Prozentbereich." Über die Anzahl der insgesamt von der Preiserhöhung betroffenen Kunden und möglichen Mehreinnahmen für die Deutsche Post machte die Sprecherin keine Angaben.

Die jährliche Preiserhöhung von drei bis vier Prozent gilt allerdings nach Angaben der Sprecherin für alle Geschäftskundenkunden.

Die Aktie der Deutschen Post notierte am Freitag in einem freundlichen Gesamtmarkt mit 1,29 % im Minus bei 13,00 ?.

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