Bis zur WM will er bei 100 Prozent sein
Ackermann hat Kribbeln im Bauch

Das Gefühl ist geblieben. Ronny Ackermann muss vor seiner neunten Weltcup-Saison genau wie beim ersten Mal mit Lampenfieber kämpfen. Er fühlt sich "drastisch gesagt noch etwas lahmarschig". Aber der sonst eher abgeklärt wirkende 27-Jährige meint, "das Kribbeln im Bauch muss sein, gehört dazu".

FRANKFURT. Ackermanns Wahrnehmung täuscht nicht. Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch hat festgestellt, dass seiner kompletten Mannschaft die Spitzigkeit fehlt. Deshalb erwartet er auch beim Weltcup-Auftakt der nordischen Kombinierer noch keine Plätze auf dem Podest. "Ich wäre zufrieden, wenn wir am Samstag und Sonntag in Kuusamo jeweils drei Burschen unter die ersten zehn bringen würden", sagte der Ex- Weltmeister. Er ist überhaupt nicht beunruhigt, "auch wenn uns derzeit beispielsweise der Japaner Daito um die Ohren springt". Schließlich hat Weinbuch vor der Heim-WM im Februar in Oberstdorf die Trainingsbelastung für das Team deutlich erhöht und die hohen Umfänge erst Anfang dieser Woche reduziert. Noch am Sonntag hatte er seine Männer in Kuusamo drei Mal zum Training gebeten.

Seit Montag ließen sie es etwas ruhiger angehen. Lediglich Ackermann aus dem thüringischen Unteralba hat am Mittwoch ein Extra-Sprungtraining eingeschoben. "Meine Technik ist noch nicht stabil", begründete er. "Rein vom Gefühl her habe ich derzeit beim Springen erst 75 Prozent der Top-Form und im Lauf sogar nur 70 Prozent."

Bis zur WM will er bei 100 Prozent sein. Die Vorhersage, dort Weltmeister zu werden, ließ sich der in den vergangenen Jahren nicht nur sportlich gereifte Ackermann vor dem Saisonstart aber nicht entlocken.

Quelle: News

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