Bisher keine Hinweise
Angst in Großbritannien vor BSE durch Blutprodukte

Reuters LONDON. In Großbritannien ist das Blut eines eines später an der neuen Form der Creutzfeldt-Jakob- Krankheit (vCJK) verstorbenen Mannes möglicherweise zu Medikamenten verarbeitet worden. Das Gesundheitsministerium räumte am Dienstag ein, dass Bluter ein Gerinnungsmittel aus dem Blutplasma dieses Mannes erhalten haben könnten. Die Bluter- Patienten warteten nun voller Bangen auf die Information, ob sie ein Medikament dieser Charge erhalten hätten, sagte die Sprecherin ihres Interessenverbandes. Die neue Form der unheilbaren und tödlichen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit soll durch die Erreger der Rinderseuche BSE ausgelöst werden.

Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die Krankheit durch Blut oder Blutprodukte übertragen wird. Schottische Wissenschaftler hatten jedoch nachgewiesen, dass BSE von einem symptomfreien aber infizierten Schaf durch Blutübertragung auf ein anderes Schaf übertragen werden kann.

Bislang sind in Großbritannien 80 und in Frankreich zwei Menschen an der neuen Form der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit gestorben. Sie war erstmals 1996 erkannt worden und wird auf den Verzehr von BSE-verseuchtem Fleisch zurückgeführt. Einige Länder schließen Menschen von der Blutspende aus, wenn sie zwischen 1980 und 1996 für mehr als sechs Monate in Großbritannien gelebt haben.

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