Bisher liegen keine Befunde vor
Nitrofen-Fleisch möglicherweise auch in Rheinland-Pfalz

Mit dem Pflanzengift Nitrofen belastetes Geflügelfleisch ist möglicherweise auch nach Rheinland-Pfalz geliefert worden.

Reuters FRANKFURT. Drei baden-württembergische Firmen, die Fleisch-Lieferungen aus Niedersachsen erhalten hätten, hätten auch Fleisch an Betriebe in Rheinland-Pfalz verkauft, teilte das Umweltministerium in Mainz am Freitag mit. In Baden-Württemberg sei deshalb vorsorglich eine Rückrufaktion eingeleitet worden, die auch von den rheinland-pfälzischen Behörden überwacht werde. Das eingezogene Fleisch werde untersucht, bisher lägen aber noch keine Befunde vor. Mit ersten Ergebnissen werde Anfang der kommenden Woche gerechnet.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das verbotene Pflanzengift Nitrofen vermutlich schon vor mindestens einem Jahr in die Nahrungskette gelangt war. Zahlreiche Bundesländer sowie Dänemark, die Niederlande, Belgien und Österreich versuchen derzeit, den Verbleib des belasteten Geflügelfleischs zu klären. Ein Großteil der Produkte ist nach bisherigen Erkenntnissen allerdings bereits verzehrt worden.

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