Bisher über 3,4 Mrd. DM zugesagt
Spenden-Appell an die Wirtschaft für NS-Zwangsarbeiter

ap BERLIN. Die drei Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben erneut an alle Unternehmer in der Bundesrepublik appelliert, sich an der Stiftungsinitiative zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern zu beteiligen. Wie die Stiftungsinitiative "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" am Dienstag in Berlin ferner mitteilte, wird der Aufruf am Mittwoch in Tageszeitungen veröffentlicht werden.

Bis heute sind 5 156 Unternehmen der Stiftungsinitiative beigetreten, erklärte deren Sprecher Wolfgang Gibowski. Sie hätten über 3,4 Mrd. DM zugesagt. Unter den Neuzugängen seien der Spiegel Verlag Hamburg und die Bayerische Rundfunkwerbung München, eine Tochter des Bayerischen Rundfunks. Der Anteil der Wirtschaft im Fonds beträgt jedoch fünf Mrd. DM. Den gleichen Betrag leistet die Bundesregierung.

In dem Aufruf schreiben die Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Industrie und Handelstages: "Wir fordern alle noch abseits stehenden Unternehmen in Deutschland auf, sich der Stiftungsinitiative anzuschließen. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen der Versöhnung setzen und das Ansehen der deutschen Wirtschaft in aller Welt stärken."



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