Bislang 200 000 Menschen durch Krieg gestorben
Burundis Präsident zu Verhandlungen mit Hutu-Rebellen bereit

dpa BUJUMBURA/NAIROBI. Erstmals seit Beginn des Bürgerkrieges 1993 ist ein Präsident von Burundi bereit, mit den Hutu-Rebellen zu verhandeln. Der staatliche Rundfunk meldete am Freitag in Bujumbura, der der Bevölkerungsminderheit der Tutsi angehörige Staatschef Pierre Buyoya wolle mit FDD-Rebellenchef Jean Bosco Ndayikengurukiye über einen Waffenstillstand reden.

Im vergangenen Jahr hatten sich einige Konfliktparteien auf einen vom früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela vermittelten Friedensvertrag geeinigt. Die mächtigen FDD-Guerilleros lehnten aber eine Feuerpause und Frieden mit Buyoya ab, der sich 1996 an die Macht geputscht hatte. Dem Krieg zwischen Tutsi und Hutu sind mindestens 200 000 Menschen zum Opfer gefallen.

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