Bislang elf Tote geborgen
Gotthardtunnel: Zahl der Vermissten auf sechs gesunken

ap AIROLO/BELLINZONA. Die Zahl der Vermissten im Gotthardstraßentunnel ist zum Beginn der neuen Woche auf sechs gesunken. Dies gab der Sprecher der Tessiner Kantonspolizei, Mario Ritter, am Montag auf Anfrage bekannt. Ende vergangener Woche waren noch neun Menschen von ihren Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Seit der Brandkatastrophe vom 24. Oktober sind bisher elf Tote aus dem Tunnel geborgen worden.

Für Montag war im Tunnel eine Bestandesaufnahme von Experten eines Lausanner Universitätsinstituts geplant, wie der Sprecher einen Bericht des "Corriere del Ticino" bestätigte. Es handelt sich um ein Team unter der Leitung von Professor Jean-Claude Martin, der im In- und Ausland als einer der erfahrendsten Spezialisten für die wissenschaftliche Ermittlung von Brand- und Explosionsursachen gilt. Martin war unter anderem beim Brand des Chalets der Sonnentempler-Sekte im Oktober 1994 in Salvan im Wallis hinzugezogen worden.

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