Bislang fliegt Tui hauptsächlich mit Boeing-Maschinen
Tui prüft Großauftrag für 60 neue Flugzeuge

Der Touristikkonzern TuiI hat nach eigenen Angaben noch keine Entscheidung über die bereits vor einem Jahr offiziell angekündigte Erneuerung seiner Flugzeugflotte getroffen.

Reuters HANNOVER. Verhandlungskreise bestätigten einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe), wonach derzeit ein Großauftrag für rund 60 neue Maschinen zur Diskussion steht. Vor einem Jahr war zunächst von rund 80 neuen Maschinen die Rede.

"Wir befinden uns in Gesprächen mit den beiden Herstellern Boeing und Airbus. Es gibt noch keine Entscheidung", sagte eine Sprecherin am Donnerstag in Hannover. Zum Volumen eines möglichen Großauftrags wollte sich die Sprecherin nicht äußern. Derzeit verfügt der Tui-Konzern über knapp 100 Flugzeuge. "Wir prüfen die Konditionen gerade vor dem Hintergrund der günstigen Nachfragesituation", sagte die Sprecherin. Insofern könne das Bestellvolumen auch von den Konditionen abhängen.

Bislang fliegt Tui hauptsächlich mit Boeing-Maschinen. "Dass wir bei Boeing sind, heißt nicht, dass wir bei Boeing bleiben müssen", hatte Tui-Chef Frenzel bereits im Mai vorigen Jahres vor Journalisten erklärt und entsprechende Gespräche angekündigt. Seinerzeit war allerdings noch von einem Volumen von 80 Maschinen die Rede.

Branchenkreisen zufolge liegt der Listenpreis für eine Maschine bei gut 60 Mill. Euro. Für 60 Maschinen wäre dies ein Gesamtpreis von knapp vier Milliarden Euro. Allerdings könne Tui bei dem genannten Volumen mit erheblichen Rabatten rechnen.

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