Bislang keine verdächtigen Spuren bei Brief in Mainz
Verdächtiges Pulver in Lufthansa-Maschine entdeckt

Die brasilianische Polizei hat am Sonntag ein Lufthansa-Flugzeug untersucht, in dem verdächtiges Pulver entdeckt wurde. Das weiße Pulver sei bei der Reinigung der Maschine gefunden worden, meldeten die brasilianische Agentur Globo und der Nachrichtensender CBN.

afp RIO DE JANEIRO/FRANKFURT. Demnach befand sich die verdächtige Substanz offenbar in einer Tasche, die von einem Passagier zurückgelassen worden war. Das Flugzeug war von Frankfurt am Main nach Rio de Janeiro geflogen. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte die Informationen grundsätzlich. Er betonte zugleich, dass es bislang "keinen Anlass zur Beunruhigung" gebe. Der am Samstag bei der Mainzer "Rheinzeitung" aufgetauchte verdächtige Brief enthielt laut Polizei nach bisherigen Untersuchungen keine gefährlichen Spuren.

Der Lufthansa-Sprecher sagte, die Fluglinie sehe zwar keinen Grund zur Beunruhigung, warte aber natürlich erstmal die Analysen des Pulvers ab. Auf dem Platz, auf dem dieses gefunden wurde, saß dem Sprecher zufolge ein Familie mit Kindern.

Bei dem verdächtigen Brief, der bei der "Rheinzeitung" eingegangen war, gibt es nach Angaben der Polizei Mainz bislang "keinerlei Anzeichen", die auf Erreger schließen lassen. Ein endgültiges Ergebnis der Untersuchung sollte am Sonntagabend oder spätestens am Montag vorliegen. Aus dem Umschlag, den eine Angestellte geöffnet hatte, war den Angaben zufolge eine weiße Substanz herausgerieselt. Die Polizei war bereits am Samstag von einem "Trittbrettfahrer" ausgegangen.

In Nordrhein-Westfalen tauchten nach Angaben des Innenministeriums in Düsseldorf bis Samstag zehn Verdachtsfälle auf, die aber alle auf Trittbrettfahrer zurückzuführen waren. So hätten zum Beispiel Betrunkene Briefe hinter Scheibenwischer gelegt und sich danach selbst gestellt.

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