Bislang wird das Unternehmen im M-Dax gelistet
Heideldruck will in den Dax

Die Heidelberger Druckmaschinen AG will mit ihren Großaktionären über eine Erhöhung des Streubesitzes verhandeln, um die Aufnahmekriterien des Dax zu erfüllen. Anlass ist die Ankündigung von Mehrheitsaktionär RWE, bis zu 6,15 % der Aktien zu verkaufen.

rtr HEIDELBERG. "Wir stehen mit allen Shareholdern in Gesprächen", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Heidelberg. Das Ziel sei die Aufnahme von Heideldruck in den Dax-Index. Bislang ist das Unternehmen im M-Dax der 70 mittelgroßen Werte notiert.

Bereits im Vorjahr hatte Heideldruck angekündigt, den Streubesitz von 16 % verdoppeln zu wollen, um den Aufnahmekriterien der obersten deutschen Börsenliga Dax zu entsprechen.

Der Heideldruck-Mehrheitaktionär RWE hatte am Vortag bekannt gegeben, bis zu 6,15 % seiner Beteiligung von 56,15 % an Heidelberger Druck veräußern zu wollen. Damit erhöhe sich der Streubesitz von Heideldruck auf deutlich über 20 %, teilte der Heidelberger Konzern mit. Heideldruck-Vorstandschef Bernhard Schreier sagte zu der Entscheidung von RWE, damit sei das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Dax-Kandidatur gegangen.

An Heideldruck sind neben dem RWE-Konzern ein Konsortium aus Allianz, Münchener Rückversicherung und Commerzbank mit 24 % beteiligt. Zudem hält die Commerzbank noch einen eigenen Anteil von 4 % des Kapitals.

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