Bislang wurden weitere Kredite abgelehnt
Argentinien: IWF-Verhandlungen kommen voran

In den Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bewältigung der Finanzkrise Argentiniens zeichnen sich Fortschritte ab. Der argentinische Finanzstaatssekretär Daniel Marx sagte im Anschluss an den fünften Verhandlungstag am Dienstagabend (Ortszeit), man sei vorwärts gekommen.

Reuters WASHINGTON. Auf die Frage, ob der IWF neben einer Beschleunigung des bestehenden Programms neue Mittel bewilligen werde, antwortete Marx: "Wir werden sehen." Marx hatte am Wochenende darauf verwiesen, dass die Gespräche zur Ausweitung der bereits bestehenden Kreditprogramme in Höhe von insgesamt 40 Mrd. $ mehrere Wochen andauern werde. Weitere Kredite hatte der IWF bisher abgelehnt. Mangels neuer Nachrichten aus den Verhandlungen fielen am Dienstag die Titel an den argentinischen Aktien- und Rentenmärkten.

Nach Angaben von Marx konzentrierten sich die Gespräche auch auf eine Stärkung des Finanzsektors und des Wechselkurssystems des mit 128 Mrd. $ verschuldeten Landes. Verhandelt werden zudem technische Details im Zusammenhang mit einer vorzeitigen Auszahlung einer Kredittranche von 1,2 Mrd. $ im August.

Auch der Direktor des internationalen Währungsfonds (IWF) Horst Köhler nahm sich am Montag nach seinem Urlaub dem Thema Argentinien an. Nach Angaben eines Mitarbeiters der US-Regierung besprach Köhler die Situation des Landes telefonisch mit den Finanzverantwortlichen der sieben größten Industrienationen (G7). Nähere Details zu den Inhalten oder Gesprächspartnern nannte der Regierungsmitarbeiter nicht.

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