Bislang zwei erfolgreiche Vergleiche mit Israel
Fortuna ist mit den deutschen Tennis-Herren

Das Daviscup-Team muss zum Start des Unternehmens Wiederaufstieg in die erste Tennis-Liga gegen Außenseiter Israel ran - ein Glückslos für die Mannen von Teamchef Patrick Kühnen.

HB LONDON. Das Team, das am Sonntag durch eine 2:3-Niederlage gegen Weißrussland aus der Weltgruppe abgestiegen war, hat in der ersten Runde frei und danach mit dem Heimspiel gegen Israel eine vergleichsweise gut lösbare Aufgabe zu bewältigen. "Sicherlich sind wir gegen Israel favorisiert. Hinzu kommt, dass wir ein Heimspiel haben und mit der Unterstützung des Publikums im Rücken antreten werden", kommentierte Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen am Donnerstag zufrieden die Auslosung in London.

Sollte das an Nummer eins in der Europa/Afrika-Zone eingestufte deutsche Team vom 9. bis 11. April die Hürde Israel meistern, hätte es sich für die Relegationsspiele zur Weltgruppe vom 24. bis 26. September 2004 qualifiziert. "Es ist gut, dass wir gesetzt wurden und damit in der ersten Runde im Februar ein Freilos haben. Dadurch ist die Chance, dass Thomas Haas wieder einsatzfähig ist und bereits Spielpraxis hat deutlich höher", sagte Kühnen, der offen ließ, wo der Wiederaufstieg in Angriff genommen werden soll: "Die Frage nach dem Austragungsort und der Wahl des Belages lässt sich jetzt noch nicht beantworten. Ich werde mich jetzt mit den Spielern zusammen setzen und darüber beraten."

Israel spielte auch schon im vergangenen Jahr in der Europa/Afrika-Gruppe und verlor sein Auftaktspiel gegen Weißrussland mit 2:3, ehe es durch einen 5:0-Sieg gegen Simbabwe den Klassenerhalt sicherte. Herausragender Akteur ist Harel Levy auf Platz 162 in der ATP-Entry-List. Ihm folgen seine Landsleute Noam Okun (ATP 182), Dudi Sela (258) und Amir Hadad (259).

Deutschland und Israel trafen bisher im Daviscup zwei Mal aufeinander. Beide Begegnungen gewann Deutschland mit 3:2, zuletzt 1983 im Halbfinale der Europa/Afrika-Gruppe in Tel Aviv. Mit Damir Keretic, Wolfgang Popp, Michael Westphal und Andreas Maurer behielt Deutschland damals mit 3:2 die Oberhand. Auch im März 1979 in Augsburg gewann das deutsche Team mit 3:2. Genau wie Deutschland hat auch Israel in Runde eins ein Freilos gezogen.

In der Weltgruppe kommt es vom 6. bis 8. Februar zum Duell zwischen Russland und Weißrussland. Rekordgewinner USA empfängt Österreich, der an Nummer eins gesetzte Finalist Australien hat Schweden zu Gast. Das an Nummer zwei eingestufte Spanien muss in Tschechien, Frankreich und Kroatien antreten.

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