Bistro ersetzt Speisewagen - Regionale Spezialitäten
Die Bahn setzt künftig auf Service am Platz

Bistros werden nach und nach die Speisewagen in Zügen der Deutschen Bahn AG ersetzen. Dafür setzt die Bahn mehr auf Service am Platz, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte.

wiwo/ap BERLIN/FRANKFURT. Dort erwartet die Fahrgäste künftig ein größeres Angebot an Speisen und Getränken - auf einzelnen Streckenabschnitten auch regionale Spezialitäten. Das neue Gastronomie-Konzept soll zunächst in den ICE-3-Zügen und von 2003 an dann im gesamten Fernverkehr umgesetzt werden.

Man orientiere sich damit an den Bedürfnissen der Kunden, erklärte die Bahn. So hätten Marktforschungen ergeben, dass nur 15 % der Reisenden in Fernverkehrszügen das gastronomische Angebot im Zug nutzten. Rund fünf Prozent besuchten den Speisewagen, nur etwa ein Prozent verzehre dort ein Hauptgericht. Haupthindernis bei der Nutzung des Zugrestaurants sei für viele die Aufgabe des Sitzplatzes und das Zurücklassen von Gepäck.

"Mit dem erweiterten Speisen- und Getränkeangebot am Sitzplatz erreichen wir deutlich mehr Gäste", erklärte Hans-G. Koch, Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb im Unternehmensbereich Personenverkehr. In den Bistros würden gastronomische Trends aufgegriffen; anbieten wolle man beispielsweise frische Salate, Pastagerichte, saisonale Angebote und Kaffeespezialitäten, sagte Martin Brandenbusch, der beim Personenverkehr zuständige Leiter Produktentwicklung und Service.

Das neue Konzept wird am 1. August in den Shuttle-Zügen auf der neuen ICE-Strecke Köln - Rhein/Main eingeführt - dort werden ICE-3-Züge zunächst im 2-Stunden-Takt und ab Mitte September jede Stunde zwischen Frankfurt und Köln pendeln. Nach dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember gilt es dann in 54 ICE-3-Linien; von 2003 an soll es nach und nach im übrigen Fernverkehr umgesetzt werden.

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