Bitcom-Studie
Verband: Internet-Entwicklung durch neue Regelungen gefährdet

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitcom) sieht die Entwicklung der IT-Wirtschaft durch neue Gesetze gefährdet.

ddp BERLIN. Auf dem Weg ins mobile Internet ziehe Deutschland an allen Wettbewerbern einschließlich der USA vorbei, betonte Bitkom-Präsident Volker Jung am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung einer Studie zur Informationsgesellschaft. Diese Entwicklung dürfe nicht durch zusätzliche Abgaben und Gebühren oder die "starren Regelungen des Betriebsverfassungsgesetzes" gefährdet werden.

Im einzelnen kritisierte Jung, dass durch die Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes in der IT-Branche nach Bitkom-Berechnungen zusätzlich zwischen 600 und 940 Mitarbeiter für eine Tätigkeit als Betriebsrat freigestellt werden müssten. Angesichts des Fachkräftemangels weise diese Reform in die falsche Richtung. Darüber hinaus dürfe es Abgaben auf PC, Drucker und Handys ebenso wenig geben wie Rundfunkgebühren im Internet.

Nach der Bitkom-Studie wurden im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als 35 Mill. Kommunikationsanschlüsse geschaltet, davon 24 Mill. Mobilfunk-Anschlüsse und zehn Millionen Internet-Zugänge. Die Zahl der in Deutschland installierten PC stieg um knapp 2 Mill. auf 28 Millionen. Verkauft wurden 7 Mill. Computer. Der Bitkom (www.bitkom.org) prognostiziert bereits für das Jahr 2002 mehr mobile als stationäre Geräte für den Internet-Zugang.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%