Bitkom bestreitet Grenzwertüberschreitung
Kein Strahlen-Kollaps im Auto

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) weist die Behauptung zurück, dass in Eisenbahnwaggons, Fahrstühlen, Autos oder Bussen durch die Verwendung von Handys die Grenzwerte für elektromagnetische Felder überschritten werden.

vwd BERLIN. Dies sei "wissenschaftlich völlig unbegründet", erklärte der Verband am Mittwoch in Berlin. Schon aus energetischen Gründen müsste jeder Mitreisende mit mehr als 16 Handys gleichzeitig und mit maximaler Leistung telefonieren, um eine Überschreitung der Grenzwerte herbeiführen zu können, so Bitkom.

Eine der Behauptung über eine mögliche Grenzwertüberschreitung zu Grunde liegende japanische Studie weise gravierende Fehler auf. So sei dem Autor bei der Anwendung der Grenzwerte ein grundsätzlicher Fehler unterlaufen. Nicht die elektromagnetischen Felder, die unter Umständen außerhalb des Körpers vorhanden seien, sondern die vom Menschen absorbierten Feldanteile seien letztlich relevant und würden etwa von der internationalen Strahlenschutzorganisation ICNIRP zur Festsetzung der Grenzwerte herangezogen.

In Eisenbahnwagen, im Auto, Bus, Fahrstuhl oder anderen geschlossenen Bereichen bleibe die Exposition der Fahrgäste weit unterhalb dieser Grenzwerte, auch wenn viele Personen gleichzeitig ihre Mobiltelefone nutzten.

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