Bitte um Vertragsauflösung
Landowsky tritt als Chef der Berlin Hyp zurück

Der Chef der Berliner CDU-Fraktion und Vorstandschef der Berlin Hyp, Klaus Landowsky, wird sein Amt bei der Tochter der Bankgesellschaft Berlin wegen einer Parteispendenaffäre aufgeben.

Reuters BERLIN. Der Chef der Berliner CDU-Fraktion und Vorstandschef der Berlin Hyp, Klaus Landowsky, wird sein Amt bei der Tochter der Bankgesellschaft Berlin wegen einer Parteispendenaffäre aufgeben. Er habe den Vorstandschef der Bankgesellschaft, Wolfgang Rupf, gebeten, seinen Vertrag aufzulösen, sagte Landowsky am Montag in Berlin.

In der Hauptversammlung der Berlin Hyp im Mai werde er das letzte Mal als Vorsitzender aktiv sein. Landowsky war vorgeworfen worden, die Vergabe von Krediten seiner Bank mit dem Spendenverhalten der Kreditnehmer an die CDU verbunden zu haben. Zudem habe er eine Spende von 40 000 DM nicht ordnungsgemäß weitergeleitet und damit gegen das Parteiengesetz verstoßen.

Landowsky hatte den Erhalt der Spenden der Immobiliengesellschaft Aubis bestätigt, einen Zusammenhang mit der Vergabe eines Millionenkredits jedoch ausgeschlossen. Die Berlin Hyp ist eine Tochter der Bankgesellschaft und im Konzern für das wichtige Immobiliengeschäft zuständig. Die börsennotierte Bank wiederum gehört zu 56,6 % dem Land Berlin.

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