Black Boxes der Tupolew bereits geborgen
DHL: "Boeing 757 hatte keine technischen Probleme"

Die am Bodensee verunglückte Boeing 757 des Kurierdienstes DHL hatte nach Firmenangaben keine technischen Probleme. Bei dem Flugzeug handele es sich um eine recht neue Maschine, die noch vor kurzem gründlich technisch überholt worden sei, sagte ein DHL-Sprecher am Dienstag in Brüssel.

dpa BRÜSSEL. "Die Zwischenlandung, die unser Flugzeug zwischen Bahrein und Brüssel in Bergamo machte, war Routine und hatte nichts mit eventuellen Problemen zu tun", betonte der Sprecher nach dem Zusammenstoß der Boeing mit einer russischen Tupolew. "Unsere Gedanken sind zunächst bei den Familien und Freunden des Briten Paul Philips und des Kanadiers Brant Capioné, zwei erfahrenen Piloten, die das verunglückte Flugzeug steuerten."

"Das Flugzeug hatte eine klassische DHL-Ladung an Bord; Päckchen und Dokumente", fügte der Sprecher hinzu. Es sei das erste Flugzeugunglück der DHL in 33 Jahren. Von den Flugschreibern erwarte man Aufschluss über die Unfallursache. Die beiden Black Boxes der Tupolew seien bereits geborgen worden. Ein Zusammenstoß in der Luft sei äußerst selten, meinte der Sprecher. Besonders in der Nacht seien wenige Flugzeuge am Himmel.

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