Black & Decker strukturiert nach Verlustquartal um

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Black & Decker strukturiert nach Verlustquartal um

Der US-Hersteller von Elektrowerkzeugen Black & Decker hat angesichts einer schwachen Nachfrage im vierten Quartal Verluste ausgewiesen und die Verlagerung von Produktionsstätten angekündigt.

rtr NEW YORK. Bei der laufenden Umstrukturierung wolle das Unternehmen Teile der Produktion aus den USA und England nach Mexiko, China und Tschechien verlagern und rund 500 Stellen abbauen, teilte der Konzern am Dienstag in Towson im Bundesstaat Maryland mit. Der Nettoverlust habe im abgelaufenen Quartal 13 Mill. Dollar betragen nach einen Gewinn von 52,5 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Black & Decker nannte für das vierte Quartal zudem Sonderbelastungen für die Restrukturierung in Höhe von 100 Mill. Dollar.

Ohne Sonderbelastungen lag das Quartalsergebnis bei 57,6 Mill. Dollar oder 0,72 Dollar je Aktie. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten ebenfalls im Mittel mit 0,72 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Analysten bewerteten die Zahlen positiv. "Sie (Black & Decker) haben die Erwartungen in einem schwierigen Umfeld getroffen", sagte Research-Chef Eric Bosshard von Midwest Research. "Außerdem haben sie große Fortschritte bei der Verbesserungen der Lagerbestände gemacht."

Der Umsatz fiel zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 1,22 Mrd. Dollar. "Ein schwaches wirtschaftliches Umfeld hat uns auch im vierten Quartal weiter belastet", sagte Konzernchef Nolan Archibald. Auch für das erste Halbjahr erwartet das Unternehmen weiter schwache Umsätze. Black & Decker legten in New York in einem schwachen Gesamtmarkt mehr als zwei Prozent auf 40 Dollar zu.

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