"Blame it on Lisa"
Rio will "Simpsons"-Macher verklagen

Die Tourismus-Behörde von Rio de Janeiro sieht die brasilianische Metropole in einer Folge der beliebten US-Zeichentrickserie "Die Simpsons" veralbert und erwägt deshalb eine Klage gegen die Macher.

Reuters SAO PAULO. In der Episode "Blame it on Lisa" werde ein völlig unrealistisches Bild der Stadt gezeichnet, sagte der Sprecher von Riotur am Montag in Sao Paulo. Simpson-Vater Homer wird in der Folge von Straßenkindern ausgeraubt und von einem Taxifahrer als Geisel genommen. Wirklich schmerzhaft sei die Gegenwart von Affen in vielen Szenen, da Rio auf diese Weise als ein Dschungel dargestellt werde, sagte der Sprecher.

Die Episode untergrabe eine 18 Millionen Dollar (rund 21 Millionen Euro) teure Werbekampagne, mit der die Stadt seit drei Jahren versuche, für Touristen attraktiver zu werden, sagte er. Der Präsident von Riotur lasse seine Mitarbeiter nun untersuchen, welche rechtlichen Schritte möglich seien.

Die Produzenten der in den USA von Twentieth Century Fox Television ausgestrahlten Serie standen zunächst nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.

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