BMW begrüßt Ankündigung der IG Metall
3er-Produktion soll Montag wieder starten

BMW will seine wegen der Streiks in Ostdeutschland unterbrochene Produktion in der kommenden Woche wieder aufnehmen. "Wir gehen davon aus, dass wir am Montag die Produktion der 3er-Reihe wieder aufnehmen können", sagte ein Sprecher des Münchner Autokonzerns am Dienstag.

Reuters MÜNCHEN. Vorstandschef Helmut Panke begrüßte in einer Presseerklärung die Ankündigung der IG Metall, ihren Streik beim BMW-Zulieferbetrieb ZF Brandenburg ab Donnerstag auszusetzen. "Die heutige Entscheidung der IG Metall ist ein erstes und wichtiges Zeichen der Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung und für Arbeitsplätze in den neuen Bundesländern", teilte Panke mit.

Wegen fehlender Lieferungen aus dem bestreikten Getriebewerk ZF Brandenburg hatte BMW am Montag den Bau von täglich 1800 Fahrzeugen der 3er-Reihe in den Werken in Regensburg, München und Dingolfing gestoppt und für rund 10 000 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet.

Die IG Metall will mit den Streiks die Einführung der 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metallindustrie erreichen. Nach gut dreiwöchigem Ausstand soll nun in dieser Woche noch weiter verhandelt werden.

Neben BMW ist auch der Europas größter Autobauer VW von den Streiks in Ostdeutschland betroffen. VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder erwartet einen Produktionsausfall von 20 000 Autos bis zum Ende der Woche. Bei der VW-Tochter Audi wurden Produktionskürzungen nur dadurch verhindert, dass der zunächst bestreikte Zulieferbetrieb GKN im sächsischen Mosel die geforderte Arbeitszeitverkürzung in einem Haustarifvertrag vereinbarte.

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