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BMW bleibt im Oktober auf Kurs - Absatzplus um 8,2 Prozent

Der Autobauer BMW hat im Oktober seine Absatzzahlen erneut deutlich gesteigert und bleibt auf Rekordkurs. Die Münchner steigerten die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 8,2 Prozent auf 101 899 Fahrzeuge.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Autobauer BMW hat im Oktober seine Absatzzahlen erneut deutlich gesteigert und bleibt auf Rekordkurs. Die Münchner steigerten die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 8,2 Prozent auf 101 899 Fahrzeuge. In den ersten zehn Monaten habe sich so ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent auf 989 197 Fahrzeuge ergeben, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

BMW will in diesem Jahr einen neuen Absatzrekord bei allen Marken erzielen. Unternehmenschef Panke hat bereits angekündigt, dass das Jahresplus im hohen einstelligen Prozentbereich liegen dürfte. Im September war der Absatz der BMW Gruppe um 15,1 Prozent geklettert. Dagegen leidet der schärfste Konkurrent Mercedes derzeit an Absatz- und Qualitätsproblemen.

Bis zum Mittag kletterten BMW-Aktien um 0,68 Prozent auf 32,57 Euro. Der Dax legte gleichzeitig um 0,12 Prozent auf 4 068,45 Punkte zu.

Die Kernmarke BMW wurde im vergangenen Monat 86 768 Mal an Kunden ausgeliefert, das waren 8,9 Prozent mehr als im Vorjahr. In den ersten zehn Monaten wurden somit 830 698 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft. Dies entspricht einer Steigerung von 9,6 Prozent.

Neue Modelle Gefragt

Besonders gut verkaufen sich laut BMW bislang die drei neuen Modellreihen 1er, 6er und der kompakte, sportliche Geländewagen (SUV) X3. Davon seien bis Ende Oktober fast 70 000 Stück an die Kunden gegangen. Der 6er habe sich 17 466 Mal verkauft, der erst Mitte September gestartete Golf-Konkurrent 1er bereits 15 266 Mal.

Von der Marke Mini setzte der Konzern im Oktober 15 060 Fahrzeuge ab und lag damit 4,3 Prozent über dem Vorjahr. Von Rolls-Royce seien im Oktober 71 "Phantom" ausgeliefert worden, das Absatzvolumen seit Jahresbeginn liege bei 556 Fahrzeugen. Daher erscheint es fraglich, ob Rolls-Royce den angepeilten Jahresabsatz von mindestens 1 000 Fahrzeugen noch erreichen kann.

Minus BEI Motorrädern

Im Segment Motorräder stieg der Absatz im Oktober um 10,3 Prozent auf 6 371 Maschinen. Im Zehn-Monats-Vergleich lagen die Zahlen mit 78 553 Stück aber leicht unter Vorjahresniveau.

Wie der Konzern in der Vorwoche mitgeteilt hatte, war von Juli bis September das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 779 (724) Mill. Euro und der Überschuss auf 479 (445) Mill. Euro gestiegen. Der Markt hatte allerdings noch stärkere Zahlen erwartet.

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