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BMW: «Häkkinen war nie ein echtes Thema»

Hockenheim (dpa) - Williams-BMW hatte entgegen anders lautender Gerüchte nie Interesse an einer Verpflichtung des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen.

Hockenheim (dpa) - Williams-BMW hatte entgegen anders lautender Gerüchte nie Interesse an einer Verpflichtung des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen.

«Häkkinen war nie ein echtes Thema für uns», sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen nach dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim. Der ehemalige Mclaren-Mercedes-Pilot aus Finnland hatte 2001 seine Karriere beendet.

Wahrscheinlich noch vor dem Großen Preis von Ungarn Mitte August wird das britisch-bayerische Team wenigstens einen Fahrer für das nächste Jahr bekannt geben. Ralf Schumacher (zu Toyota) und Juan Pablo Montoya (zu Mclaren-Mercedes) verlassen Williams-BMW nach dieser Saison. «Es kann sein, dass wir in den nächsten drei Wochen dazu etwas mitteilen», sagte Theissen. «Ich kann aber keine Namen nennen, so lange nicht alles unter Dach und Fach ist.»

Es gilt jedoch als sicher, dass Williams-BMW Mark Webber verpflichten wird. Der Australier hat in seinem Vertrag mit Jaguar eine Ausstiegsklausel, nach der er gehen kann, wenn der Rennstall nach dem deutschen Grand Prix nicht mindestens Sechster in der Konstrukteurs-Wertung ist. Jaguar ist nach 12 von 18 Rennen nur Achter mit 7 Punkten, die alle Webber holte.

Für das zweite freie Cockpit gibt es eine Reihe von Kandidaten. «Nick Heidfeld, Jacques Villeneuve und andere zählen zum weiteren Kreis», sagte Theissen. Williams-BMW hatte dem Mönchengladbacher Heidfeld bereits einen Test mit der Chance auf einen Start in Hockenheim angeboten, was dessen Teamchef Eddie Jordan durch überzogene finanzielle Forderungen vereitelte. Villeneuve, der 1997 mit den Briten Weltmeister geworden war, will unbedingt in die Formel 1 zurück. David Coulthard hofft ebenfalls auf einen Platz bei Williams. Vor seinem Wechsel zu Mclaren-Mercedes fuhr der Schotte für den Rennstall.

Wer in Budapest neben Montoya fährt, entscheidet sich laut Theissen in der Woche vor dem Rennen nach Ralf Schumachers abschließender medizinischer Untersuchung. Der Kerpener, der sich in Indianapolis am 20. Juni zwei Brustwirbel gebrochen hatte, will schon in Ungarn wieder starten. Sollte er von den Ärzten keine Erlaubnis erhalten, stehen erneut entweder Antonio Pizzonia (Brasilien) oder Marc Gené (Spanien) bereit.

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