BMW: Keine Hinweise für Verletzungen
US-Behörden nehmen BMW-Airbags unter die Lupe

Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde zufolge sollen sich Seitenairbags unvorhergesehen geöffnet haben. Nun werden mehr als 200 000 Fahrzeuge untersucht.

rtr DETROIT. US-Behörden haben mit der Untersuchung von rund 204 000 Fahrzeugen des Münchener Autoherstellers BMW begonnen. In 41 Fällen sollen die Seitenairbags ohne einen vorherigen Unfall aufgegangen sein und Verletzungen verursacht haben, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) am Dienstag zur Begründung mitteilte.

Betroffen seien von April 1999 bis April 2001 hergestellte Modelle der BMW 3-er Reihe. Der Behörde seien 265 Beschwerden bekannt, denen zufolge die Seitenairbags beim Fahren über Schlaglöcher oder Bordsteine aufgegangen sind. Bei den 41 Verletzungsfällen handele es sich mehrheitlich um Knochenbrüche und Prellungen.

Ein BMW-Sprecher sagte, er könne die der NHTSA vorliegenden Berichte über Verletzungen im Zusammenhang mit Airbag-Problemen nicht bestätigen. BMW hatte zuletzt mit zwei Rückrufaktionen auf das Problem mit den Seitenairbags reagiert. Der Konzern hat in diesem Jahr in den USA bereits rund 73 000 Autos zurückgerufen und damit etwas mehr als im Gesamtjahr 2001.

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