BMW legt Rekordzahlen vor
Dax zeitweilig unter 5.700er Marke

Der Dax hat im Verlauf des Dienstagshandels nach einer kurzen morgendlichen Erholung weiter an Boden verloren und die 5 700er Marke zwischenzeitlich durchbrochen. Zuletzt stand der Index bei 5 702,63 Punkten und damit 0,76 % leichter. Nach einem freundlichen Auftakt fielen die Kurse am Neuen Markt. Der Nemax 50 büßte 1,27 % auf 1 159,74 Zähler ein. Der M-Dax verlor moderate 0,4 % auf 4 663,40 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Die Kursentwicklungen standen ganz im Zeichen eines weiteren Höhepunktes der Berichtssaison, den Zahlen von BMW, adidas-Salomon und BASF. Spitzentitel waren denn auch die adidas-Aktien, die um 1,66 % auf 76,70 Euro anzogen. Der Sportartikel-Hersteller hat im zweiten Quartal sein Nettoergebnis und seinen Umsatz gesteigert und die Gesamtjahresprognose mit einem Gewinnwachstum von 15 % bei einem konsolidierten Umsatzplus von drei bis 5 % bestätigt. "Die Zahlen sind besser ausgefallen als von uns erwartet", sagte Michael Otto, Analyst bei der Helaba. Vor allem das Umsatzplus habe ihn "positiv überrascht".

BMW gewannen ein Prozent auf 40,80 Euro. Der bayerische Automobil-Hersteller hatte am Morgen ein Rekordergebnis für das erste Halbjahr bekannt gegeben. Ein Händler einer Frankfurter Großbank nannte die Zahlen "sehr gut". Allerdings dürfe man nicht vergessen, dass der Vergleichszeitraum noch durch das Rover-Engagement belastet gewesen sei. "Wo würde BMW jetzt stehen, wenn Rover nicht gewesen wäre?"

High-Techs herabgestuft

Die High Techs waren am schwächsten - allen voran Epcos , die 2,99 %auf 51,90 Euro abgaben. Credit Suisse First Boston stufte am Dienstag mehere europäische Halbleiterwerte herab - darunter auch Infineon. Darüber hinaus wartet der Markt auf die Cisco-Zahlen aus den USA. Ein Gewinneinbruch gilt hier als sicher. Außerdem drückten negative Analystenkommentare von Lehman Brothers und Salomon Smith Barney über die Preiskampf-Politik vom Chiphersteller Intel auf die Stimmung.

Die Aktie der Deutschen Telekom notierte 2,48 Prozent unter dem Vortagesstand bei 23,61 Euro. Die Deutsche Bank habe 44 Millionen T-Aktien zu 23,60 Euro platziert, sagte ein Händler. Am Vortag hatte die Bank ihre "Buy"-Empfehlung für den Wert bestätigt, jedoch das Kursziel und die Gewinnschätzungen für 2001 gesenkt.

Schlechter als erwartet waren die Zahlen für das zweite Jahresviertel bei BASF . Ein Anteilsschein war für 44,90 Euro zu haben - ein Abschlag von 2,6 %. Volker Hansen, Analyst bei der SEB, nannte die Zahlen "sehr schwach", den Ausblick "nicht berauschend".

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