BMW-Motorsportdirektor will bei den Motoren nichts ändern
Theissen kritisiert Mosleys Pläne

Mario Theissen hat sich gegen die geplanten Neuerungen von FIA-Präsident Max-Mosley ausgesprochen. Der BMW-Motorsportdirektor will an den bestehenden Motoren festhalten.

HB BERLIN.

BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hat die geplanten Änderungen von Automobil-Weltverbands-Präsident (FIA) Max Mosley kritisiert. «Wir favorisieren die Beibehaltung des 3-Liter-V10 in Verbindung mit einer gesteigerten Motorlaufleistung und den von allen Herstellern bereits akzeptierten Material- und Designrestriktionen», sagte Theissen am Rande des Großen Preises von Italien in Monza (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL).

Mosley hatte am Freitag drei Vorschläge unterbreitet, bei denen die bestehenden 3-Liter-Zehnzylinder-Motoren durch 2,4-Liter und Achtzylinder-Motoren ersetzt werden. Damit würde eine Kostenreduzierung erzielt. Zudem würden die zuletzt arg gesunkenen Rundenzeiten wieder ansteigen und für Sicherheit sorgen. Der Verband benötigt nicht die einstimmige Zustimmung aller Teams.

Nach dem vorgegebenen FIA-Prozedere können sich die Teams zwar innerhalb von 45 Tagen mit einer 80-Prozent-Mehrheit nur noch einen der drei FIA-Vorschläge oder eine Kombination aus ihnen annehmen, danach würde der Verband selbst bestimmen.

Aber allein Ferrari und das von den Italienern mit Motoren belieferte Sauber-Team und Renault, die das Mosley-Konzept favorisieren, können eine Einigung blockieren. Die letzte Möglichkeit für die nicht einverstandenen Teams wäre der Gang vor das unabhängige Schiedsgericht, um prüfen zu lassen, ob Mosleys Erklärung für die Änderung des Motorenkonzeptes rechtlich haltbar sind.

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