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BMW, Porsche und Mercedesbenz mit US-Absatzplus - VW, Audi verlieren

Die deutschen Autobauer haben im August auf dem amerikanischen Markt unterschiedlich abgeschnitten. Während der Luxuswagenbauer Porsche , Mercedes-Benz und der Münchener Hersteller BMW mit einem Absatzplus glänzen konnten, verloren Volkswagen und seine Tochter Audi an Boden. Auch General Motors , Ford Motor und Chrysler erlitten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit Verkaufsrückschläge.

dpa-afx DETROIT. Die deutschen Autobauer haben im August auf dem amerikanischen Markt unterschiedlich abgeschnitten. Während der Luxuswagenbauer Porsche , Mercedes-Benz und der Münchener Hersteller BMW mit einem Absatzplus glänzen konnten, verloren Volkswagen und seine Tochter Audi an Boden. Auch General Motors , Ford Motor und Chrysler erlitten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit Verkaufsrückschläge.

Porsche erhöhte seinen US-Absatz im Berichtsmonat um 13 % auf 2 562 Autos, wobei die 911er- und die Cayenne-Geländewagenmodelle höhere Absatzziffern verbuchten. Dagegen gab es beim Boxster erneut Einbußen. Die Porsche Cars North America hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres 11 420 Sportwagen und Cayennes ausgeliefert, das entsprach einem Plus von 16 %.

Daimlerchrysler lieferte im August in den USA 196 018 (Vj: 207 971) Autos aus. Das entsprach einem Rückgang von sechs Prozent. Dabei fiel der Verkauf der Chrysler Group um sechs Prozent auf 178 034, während Mercedes-Benz 17 984 Neuwagenkunden hatte (+2%). Das Unternehmen hat seit Jahresanfang 1,643 (1,616) Mill. Fahrzeuge in den USA ausgeliefert (+2%). Chrysler verkaufte dabei 1,503 (1,474) Mill. Autos (+2%). Der Mercedes-Absatz lag mit 140 114 (142 213) Autos im Januar-August-Abschnitt um ein Prozent niedriger.

BMW IM Plus - VW, Audi Legen Rückwärtsgang EIN

Die BMW Group steigerte unterdessen ihren US-Absatz der Marken BMW und Mini um 6,2 % auf 24 501. Dem deutlichen Absatzplus bei BMW - plus 9,4 % auf 22 167 Fahrzeuge - stand jedoch bei der Marke Mini ein Rückgang von 17 % auf 2 334 Fahrzeuge gegenüber.

Bei dem Wolfsburger Autobauer VW und seiner Ingolstädter Tochter Audi lief das US-Geschäft im August hingegen schleppend. Beide Unternehmen präsentierten einen deutlichen Absatzeinbruch. So verkaufte die Volkswagen of America im gerade abgelaufenen Monat in den Vereinigten Staaten 22 724 (Vj: 32 376) Fahrzeuge. Bei der Audi of America schrumpfte der Absatz von 8 281 Fahrzeugen im Vorjahr auf nunmehr 6 473 Stück.

Unterdessen ist auch der US-Absatz des weltgrößten Autobauers General Motors im August gesunken. So wurden im vergangenen Monat mit 406 623 Fahrzeugen sieben Prozent weniger an Kunden ausgeliefert als noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei fiel der Rückgang bei den Nutzfahrzeugen (minus 10%) noch deutlicher als bei den Pkw (minus 2%) aus.

Ford hat im August im heimischen Markt unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover 271 394 Autos untergebracht. Das entsprach einem deutlichen Rückgang von 13 %. Ford hat seit Jahresanfang in den USA 2,25 Mill. Autos ausgeliefert oder fünf Prozent weniger als in den ersten acht Monaten des Vorjahres.

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