BMW-Sprecher: "Positives Signal"
Daimler-Chrysler will mit Kirch über Formel Eins sprechen

Nach der Machtübernahme in der Formel Eins durch die Kirch-Gruppe will Daimler-Chrysler mit dem Münchner Medienkonzern über über die Zukunft der Königsklasse im Auto-Rennsport sprechen.

afp STUTTGART/MÜNCHEN. "Es wird mit Sicherheit Verhandlungen geben", sagte Unternehmenssprecher Michael Pfister am Freitag. In diesem Zusammenhang sei es ein positives Zeichen, dass Kirch sich zu solchen Gesprächen bereit erklärt habe. Auch BMW-Sprecher Jürg Dinner sprach von einem "positiven Signal". Sein Unternehmen werde aber auf keinen Fall mit Kirch verhandeln. Stattdessen liefen aber intensive Gespräche mit anderen Autobauern.

Kirch hält seit Donnerstag zusammen mit dem Münchner Medienunternehmen EM.TV 75 Prozent an der Formel-Eins-Gesellschaft SLEC. Der Kirch-Konzern, der bereits milliardenschwere Fußball-Senderechte für die Weltmeisterschaften, Bundesliga und Champions League besitzt, übernimmt damit auch im Rennsport das Steuer. Dies wollten Formel-Eins-Boss Bernie Ecclestone und die teilnehmenden Autokonzerne eigentlich verhindern. Sie befürchten, dass Kirch die Formel Eins nur noch in seinem Bezahlfernsehen Premiere World zeigen will.

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