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BMW steigert Juli-Absatz um 4,6 Prozent - Wachstum verlangsamt

(dpa-AFX) München - Das Absatzwachstum beim Autobauer BMW < BMW.ETR > hat sich im Juli verlangsamt. Nach den hohen zweistelligen Wachstumsraten der vergangenen Monate setzte die BMW Group im Juli 97.513 und damit 4,6 Prozent mehr Fahrzeuge ab. Der Konzern bekräftigte am Freitag in München gleichwohl seine zuletzt zur Quartalsbilanz abgegebene Prognose, wonach der Absatz der gesamten Gruppe in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen soll. Die Aktie des Konzerns notierte am Morgen mit 2,42 Prozent im Minus bei 34,19 Euro.

(dpa-AFX) München - Das Absatzwachstum beim Autobauer BMW < BMW.ETR > hat sich im Juli verlangsamt. Nach den hohen zweistelligen Wachstumsraten der vergangenen Monate setzte die BMW Group im Juli 97.513 und damit 4,6 Prozent mehr Fahrzeuge ab. Der Konzern bekräftigte am Freitag in München gleichwohl seine zuletzt zur Quartalsbilanz abgegebene Prognose, wonach der Absatz der gesamten Gruppe in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen soll. Die Aktie des Konzerns notierte am Morgen mit 2,42 Prozent im Minus bei 34,19 Euro.

Vor allem in Westeuropa stieg der Absatz und legte im Juli um 7,9 Prozent auf 57.829 Fahrzeuge zu. In Deutschland schwamm der Konzern gegen den rückläufigen Trend und verkauft mit 23.357 Fahrzeugen 13 Prozent mehr. In den Monaten bis Ende Juli kletterte der Absatz weltweit mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 7,9 Prozent auf 688.510 Fahrzeuge.

Absatz Marken BMW UND Mini

Von der Marke BMW verkaufte der Konzern im vergangenen Monat 81.502 Fahrzeuge, das waren 6,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Per Ende Juli lag der Absatz mit 577.010 Fahrzeugen um 8,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zusätzliche Impulse erhofft sich BMW von dem Verkaufsstart des neuen 1er im September, mit dem sich die Münchener erstmals in das Segment der Kompakten vorwagen. Nach jüngsten Aussagen sind bereits über 10.000 Bestellungen für den Wagen eingegangen. Konkrete Absatzziele für dieses Jahr hat der Konzern für den 1er nicht genannt, im kommenden Jahr will BMW von dem neuen Modell 100.000 Fahrzeuge verkaufen.

Von der Marke Mini lieferte der Konzern im vergangenen Monat 15.972 Fahrzeuge aus, das waren 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für den Rückgang seien die Produktionsumstellungen im Werk Oxford gewesen, die für die jüngsten Markteinführungen der Cabrio-Versionen des Mini One und des Mini Cooper nötig geworden waren. Zudem sei die Marke zurzeit wegen der hohen, über den Erwartungen liegenden Nachfrage, bei den Händlern nur noch begrenzt lieferbar.

In den ersten sieben Monaten lag der Mini-Absatz mit 111.142 abgesetzten Fahrzeugen um 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Wie BMW mitteilte, seien bereits kurz nach dem Marktstart über 3.000 Cabrios ausgeliefert worden. Diese hohe Nachfrage führe zu einer Verbesserung des Produktmix. BMW rechnet damit, dass im kommenden Jahr mindestens 20 Prozent der gesamten Mini-Auslieferungen Cabrios sein werden.

Rolly-Royce - Motorräder

Rolls-Royce lieferte unterdessen von dem Phantom im vergangenen Monat 39 und bis Ende Juli 358 Fahrzeuge aus. Im gesamten vergangenen Jahren waren 300 Exemplare verkauft worden.

Nach einem Modellzyklus bedingtem schwächerem erstem Halbjahr zog der Absatz in der Motorradsparte im Juli leicht an - und zwar um 0,9 Prozent auf 9.852 Fahrzeuge. In den ersten sieben Monaten bleibt der Bereich jedoch mit einem Absatz von 58.412 Fahrzeugen weiter deutlich (-4,8%) hinter dem Vorjahr zurück.

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