BMW vor Rekordergebnis
Milberg: BMW auf Dauer vor Übernahme gefeit

Der BMW-Vorstandschef ist der Ansicht, dass der Konzern für die nächsten zehn Jahre unabhängig bleibt. Außerdem sei in diesem Jahr ein Rekordergebnis zu erwarten.

Reuters BERLIN. BMW-Vorstandschef Joachim Milberg sieht den Münchener Automobilkonzern auf lange Sicht vor einer feindlichen Übernahme gefeit. "Wir sind so gut aufgestellt, dass wir auf jeden Fall in den nächsten zehn Jahren unabhängig bleiben", sagte Milberg der "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe). 48 % der BMW-Aktien werden von der Bad Homburger Familie Quandt gehalten, die einen Verkauf ihrer Anteile wiederholt abgelehnt hatte. Kritik übte Milberg am Kauf des britischen Autobauers Rover unter seinem Vorgänger Bernd Pischetsrieder: "Rover war als Marke nicht so stark, dass es zu BMW gepasst hätte."

Der BMW-Chef bekräftigte, dass der Konzern im laufenden Jahr das bisherige Rekordergebnis von 1997 übertreffen werde, als BMW im gewöhnlichen Geschäft 1,296 Mrd. Euro verdient hatte. Um den ebenfalls angepeilten Absatzrekord von deutlich mehr als 800 000 Fahrzeugen zu erreichen, müssten bis zum Jahresende 40 Sonderschichten gefahren werden. "Wir befinden uns hart an der Kapazitätsgrenze", sagte Milberg. In dem geplanten neuen Werk, in dem auch der neue kleine BMW entstehen soll, würden rund 3000 Menschen beschäftigt werden. Eine Standortentscheidung soll nach früheren Angaben bis Mitte 2001 fallen.

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