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BMW weiter auf Wachstumskurs - Prognose für Gesamtjahr bestätigt

(dpa-AFX) München - Der Münchener Autobauer BMW < BMW.ETR > bleibt weiter auf Wachstumskurs. Die jüngste Modelloffensive des Konzerns machte sich im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr in barer Münze bezahlt. Das Unternehmen erreichte bei Umsatz und Ertrag neue Rekordhöhen und übertraf damit die Prognosen der von dpa-AFX befragten Analysten. Der Konzern bestätigte zudem seinen Jahresausblick: "Für den weiteren Jahresverlauf bleiben wir zuversichtlich, neben Absatzsteigerungen bei allen Marken auch bei Umsatz und Ergebnis auf Jahresbasis neue Spitzenwerte zu erreichen", sagte Konzernchef Helmut Panke am Mittwoch in München.

(dpa-AFX) München - Der Münchener Autobauer BMW < BMW.ETR > bleibt weiter auf Wachstumskurs. Die jüngste Modelloffensive des Konzerns machte sich im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr in barer Münze bezahlt. Das Unternehmen erreichte bei Umsatz und Ertrag neue Rekordhöhen und übertraf damit die Prognosen der von dpa-AFX befragten Analysten. Der Konzern bestätigte zudem seinen Jahresausblick: "Für den weiteren Jahresverlauf bleiben wir zuversichtlich, neben Absatzsteigerungen bei allen Marken auch bei Umsatz und Ergebnis auf Jahresbasis neue Spitzenwerte zu erreichen", sagte Konzernchef Helmut Panke am Mittwoch in München.

An der Börse konnte die BMW-Aktie allerdings nicht punkten. Zwar bewerteten Händler die Zahlen positiv, doch rutschte das Papier zuletzt belastet durch Gewinnmitnahmen in einem ohnehin schwachen Gesamtmarkt um 2 Prozent auf 36,30 Euro ab. "Die BMW-Zahlen waren so gut wie immer", kommentierte ein Düsseldorfer Händler die Zahlen, andere Beobachtern wiesen jedoch auf die schwachen US-Absatzzahlen der Münchener im Juli und den hohen Ölpreis hin.

'Zeichen DER Stärke'

Helmut Panke zeigte sich unterdessen mit der Bilanz zufrieden. "Mit dem positiven Geschäftsverlauf setzt die BMW Group ein Zeichen der Stärke. Getragen von der Produktoffensive wuchs das Unternehmen im zweiten Quartal 2004 und auch in der Halbjahresbetrachtung in nahezu allen wichtigen internationalen Automobilmärkten stärker als der Gesamtmarkt."

Im zweiten Quartal hatte der Konzern seinen Überschuss von 568 auf 671 Millionen Euro gesteigert. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit 652 Millionen gerechnet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 1,084 Milliarden ebenfalls über dem Vorjahreswert von 947 Millionen Euro. Dabei zog der Umsatz von 10,266 Milliarden auf 11,91 Milliarden Euro an (Analystenprognose: 11,77 Mrd Euro).

Im ersten Halbjahr summierte sich so der Überschuss auf 1,194 (Vj: 1,078) Milliarden Euro bei einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,935 (Vj: 1,777) Milliarden Euro. Von Januar bis Juni erwirtschafteten die Bayern einen Umsatz von 22,715 Milliarden Euro nach 20,563 Milliarden Euro im Vorjahr.

Modelloffensive

Für BMW hat sich vor allem die jüngste Modelloffensive positiv ausgewirkt. Allein im zweiten Quartal steigerte der Konzern seinen Absatz um über 13 Prozent auf mehr als 321.000 Fahrzeuge. Vor allem der Geländewagen X3 startete seit seinem Verkaufsstart im Januar besser als erwartet durch. Aber auch der neue 5er sorgte bei den Münchenern für beste Verkaufsergebnisse. Große Hoffnung setzt der Konzern inzwischen auf den neuen 1er, mit dem BMW sich ab Herbst erstmals in das Segment der Kompaktwagen vorwagt.

Nach jüngsten Angaben ist das Interesse groß, über 10.000 Bestellungen sollen bereits eingegangen sein, und damit mehr als die Münchener nach eigenen Angaben zu hoffen gewagt hatten. In den USA erlebten die erfolgsverwöhnten Bayern im Juli allerdings eine Schlappe. Im vergangenen Monat war der Absatz der Gruppe hier um 4,4 Prozent zurückgegangen.

Spartenergebnis

Das Automobilgeschäft hatte im zweiten Quartal den Löwenanteil am Ergebnisschub. Hier steigerte der Konzern im zweiten Quartal das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 26,4 Prozent auf 971 Millionen Euro (Vj: 768 Mio Euro). Der Umsatz kletterte um 19,4 Prozent auf 11,515 Milliarden Euro. Dabei erhöhte sich die Umsatzrendite von 8 auf 8,4 Prozent. Wie BMW bereits früher bekannt gegeben hatte, war der Absatz der Gruppe im zweiten Quartal um 13,3 Prozent auf 321.010 Fahrzeuge gestiegen.

Hohe Vorleistungen und Markteinführungskosten hatten hingegen die Ergebnisse im Motorradbereich belastet. Hier rutschte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 24,1 Prozent auf 44 Millionen Euro. Die Finanzdienstleistungssparte blieb weiter auf Wachstumskurs. Sie steigerte ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 15,3 Prozent auf 136 Millionen Euro.

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