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BMW will Absatz im hohen einstelligen Prozentbereich steigernDPA-Datum: 2004-07-16 10:05:39

(dpa-AFX) München - Nach einem guten ersten Halbjahr will BMW < BMW.ETR > den Absatz auch im Gesamtjahr deutlich steigern. Der Absatz solle in der Gruppe in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich steigen, sagte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstagabend in München. Damit gab er erstmals eine Absatzprognose für das Gesamtunternehmen ab. Bisher war lediglich von einem Wachstum der Kernmarke BMW im hohen einstelligen Prozentbereich die Rede. Zugleich bekräftigte Panke das Ziel, bei Umsatz und Gewinn 2004 neue Bestwerte zu erreichen.

(dpa-AFX) München - Nach einem guten ersten Halbjahr will BMW < BMW.ETR > den Absatz auch im Gesamtjahr deutlich steigern. Der Absatz solle in der Gruppe in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich steigen, sagte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstagabend in München. Damit gab er erstmals eine Absatzprognose für das Gesamtunternehmen ab. Bisher war lediglich von einem Wachstum der Kernmarke BMW im hohen einstelligen Prozentbereich die Rede. Zugleich bekräftigte Panke das Ziel, bei Umsatz und Gewinn 2004 neue Bestwerte zu erreichen.

Im ersten Halbjahr hatte BMW den Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 8,5 Prozent auf 590.983 verkaufte Fahrzeuge gesteigert. Er sei zuversichtlich, dass sich auch die Finanzzahlen dem Absatz entsprechend entwickeln, sagte Panke. Die Halbjahresbilanz soll am 3. August veröffentlicht werden.

Guter Start INS 2. Halbjahr

Der Start ins zweite Halbjahr ist laut Panke gut gelungen. Der Juli laufe sehr gut. "Wir werden diesen Schwung auch im zweiten Halbjahr fortsetzen." Der Konzern sei sehr optimistisch. Einen weiteren Schub solle der neue 1er bringen. Von einer Krise der Automobilindustrie könne keine Rede sein. Man müsse die unterschiedlichen Unternehmen einzeln betrachten. "Wir als Unternehmen sind gut aufgestellt."

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern ist weiter gestiegen. Nach Angaben von Personalchef Ernst Baumann stieg die Zahl der Mitarbeiter im Inland im ersten Halbjahr um 965 auf knapp 80.000 Beschäftigte. Weltweit wurden mehr als 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Zum aktuellen Streit um die Arbeitskosten in Deutschland sagte Panke: "Alle Maßnahmen, den Produktionsstandort im internationalen Wettbewerb zu stärken, werden von uns unterstützt." Nach Angaben aus dem Unternehmen beobachtet BMW die Situation beim Konkurrenten Mercedes genau. Allerdings habe BMW traditionell sehr flexible Arbeitszeitregelungen und daher momentan keine konkreten Pläne, längere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn durchzusetzen.

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