BMW will erfolgreichster Premiumhersteller werden
BMW auf Zielgerade zu neuem Rekordjahr

Nach Absatzbestmarken bis Ende August fährt BMW auf der Zielgeraden zu einem neuen Rekordjahr. In den ersten acht Monaten setzte der Autobauer mit 596 000 Fahrzeugen 9,5 % mehr ab als im Vorjahreszeitraum. Mit einem Plus von einem Prozent bei den Neuzulassungen in Deutschland trotzte BMW zudem weiter dem negativen Trend auf dem Heimatmarkt.

ap/rtr FRANKFURT/M. Bei den Motorrädern verzeichnete das Unternehmen ein Absatzplus von zehn Prozent auf über 64 000 verkauften Einheiten. BMW-Chef Joachim Milberg bekräftigte am Dienstag vor Beginn der Autoausstellung IAA in Frankfurt am Main die Prognose für das Gesamtjahr. Es werde ein Absatzplus von neun Prozent auf über 900 000 Fahrzeuge erwartet. Die positive Entwicklung werde sich auch bei Umsatz und Ertrag fortsetzen. "Für das Gesamtjahr erwartet die BMW Group, dass in allen Eckwerten das Vorjahr deutlich übertroffen wird", sagte Milberg. Zugleich kündigte er an, BMW wolle der erfolgreichste Premiumhersteller in der Autoindustrie werden.

Mit einer umfassenden Markt- und Produktoffensive will BMW nach Angaben Milbergs auch in Zukunft ganz vorne fahren. Der Firmenchef bekräftigte, in den kommenden sechs Jahren wolle die BMW Group den Absatz um rund ein Drittel steigern. Beim Umsatz werde das Unternehmen in eine neue Größenordnung von über 50 Mrd. ? (100 Mrd. DM) hineinwachsen. Die Umsatzrendite solle weiter steigen.

Als wichtigen Meilenstein auf diesem Weg bezeichnete Milberg den neuen 7er (>>Foto), der für BMW den Aufbruch in eine neue Ära des Automobils verkörpere. "Der neue BMW 7er setzt in jeder Hinsicht neue Maßstäbe in der autombilien Luxusklasse", betonte Milberg. Das neue BMW-Flaggschiff soll Milberg zufolge im November auf den Markt kommen. Das günstigste Modell (735i) werde für 64 000 Euro angeboten, teilte BMW mit. Das Vorgängermodell hatte 57 500 Euro gekostet. Der neue, 333 PS starke 745 i kostet 71 000 Euro. Von dem neuen Modell wolle der Konzern mehr Einheiten verkaufen als vom alten Siebener, der insgesamt 327 000 Mal ausgeliefert worden war, sagte ein Sprecher. Das entspreche einer Produktion von bis zu 50 000 Stück im Jahr.

Weiterer Bestandteil der Produktoffensive sei die Modellüberarbeitung des BMW 3er Limousine und touring für das Modelljahr 2002. Die neue Rolls-Royce Limousine werde pünktlich Anfang 2003 auf dem Weltmarkt eingeführt, sagte Milberg. Die Entwicklungsphase sei weitgehend abgeschlossen. Die Bauarbeiten für den neuen Firmensitz im britischen Goodwood seien angelaufen und die Planung für das weltweite Rolls-Royce Vertriebsnetz seien weit fortgeschritten. "Es wird ein authentischer Rolls-Royce sein - eine komplette eigenständige Neuentwicklung" , betonte Milberg. BMW werde Rolls-Royce als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Gruppe in eine sichere und profitable Zukunft führen.

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