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Genau den gegenteiligen Weg von Mercedes geht BMW bei der Einführung der Benzin-Direkteinspritzung. Für die Premiere der neuen Technik wählen die Bayern einen großen Motor. Einen richtig großen. Der 760Li, das Topmodell der 7er-Reihe, soll Ende des Jahres mit einer Direkteinspritzung daherrollen.

Der Zwölfzylinder mit sechs Litern Hubraum, 408 PS und 600 Newtonmetern Drehmoment kommt ohne Speicherkat aus, weil er nicht auf Magerkost im Teillastbetrieb setzt. Dadurch ist er auch nicht auf schwefelarmen Sprit angewiesen. Das Drosselklappen-Problem entfällt, da es keine Drosselklappe mehr gibt. Stattdessen regelt ein stufenlos verstellbares Einlassventil ("Valvetronic") die Gaszufuhr.

BMW-Sprecher Friedbert Holz nennt die Technik "so aufwändig", dass sie am besten im Topsegment vorgestellt werde. Dabei seien auch in diesen Preisklassen die Kunden durchaus verbrauchsbewusst. Als Hauptproblem, das dem Einsatz von Direkteinspritzern auch bei kleineren Modellen entgegensteht, nennt Holz die Geräuschentwicklung: "Unsere Kunden haben hohen einen Anspruch, was den Akustik betrifft."

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