Bochum ausgeschieden
Drei Clubs des DFB im Uefa-Pokal weiter

Auf dem Weg zur Image-Verbesserung des zuletzt in Europa eher belächelten deutschen Vereinsfußballs haben die deutschen UEFA-Pokal-Teilnehmer einen Teilerfolg erzielt. Drei von vier Clubs zogen am Donnerstag in die Gruppenphase des reformierten Wettbewerbs ein.

HB HAMBURG. Der Wermutstropfen war aus deutscher Sicht das Last- Minute-Aus des VfL Bochum gegen Standard Lüttich. Zuvor hatten der FC Schalke 04 mit einem 4:0-Rückspiel-Erfolg in Lettland bei Metalurgs Liepajas, der VfB Stuttgart (4:0 gegen Ujpest Budapest/Ungarn) sowie Zweitligist Alemannia Aachen (0:0 gegen FH Hafnarfjördur/Island) ihre Erstrunden-Hürden erfolgreich genommen.

Nachdem im Vorjahr erstmals seit 1998/1999 kein deutscher Club in Runde drei vertreten war, winken dem erfolgreichen Trio nun Einnahmen von bis zu fünf Millionen Euro aus den neu installierten Gruppenspielen (21. Oktober bis 16. Dezember). Beim Debüt seines neuen Trainers Ralf Rangnick reichte Schalke 04 nach einem 5:1- Hinspielerfolg der Schongang für ein 4:0 in Liepajas. Mann des Tages war Mike Hanke, der in der zweiten Spielhälfte mit einem Hattrick die Pausenführung durch Ebbe Sand zu einem komfortablen Sieg ausbaute.

Mit dem gleichen Resultat fertigte der VfB Stuttgart im heimischen Gottlieb-Daimler-Stadion das heillos überforderte Team von Ujpest Budapest ab, ohne sich bei dem "Schaulaufen" (Hinspiel 3:1) künstlerische Bestnoten zu verdienen. UEFA-Cup-Debütant Alemannia Aachen reichte nach dem 5:1 vor vierzehn Tagen in Hafnarfjördur im nach Köln verlegten Heimspiel ein 0:0. Lediglich Bochum gelang es nicht, aus dem 0:0 vor vierzehn Tagen in Lüttich Kapital zu schlagen. Trotz einer 1:0-Führung durch Marcel Maltritz verließ der VfL nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit als großer Verlierer den Platz.

Bei der Auslosung für die Gruppenspiele am 5. Oktober warten einige klangvolle Namen im Topf. Besiktas Istanbul schaltete Bodo/Glimt (Norwegen) aus, der AC Parma behielt gegen NK Maribor die Oberhand, der OSC Lille bezwang den FC Shelbourne und Feyenoord Rotterdam setzte sich gegen Odd Grenland/Norwegen durch.

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